nederlands   uk   de Startseite Klauengesundheit Eutergesundheit Nahrung Im Stall Kontakt  


 

Bestätigt die Praxis die Theorie? 

Milchviehhalter Wietze Schuiling aus Minnertsga (Holland.) gefiel die Theorie von Dairy Solutions. Er melkt 160 Kühe, die Hälfte davon ist in einer älteren Scheune und die Hälfte in einem relativ neuen Stall mit Spaltenboden. "Mortellaro war hier ein häufig Problem", sagt er. "Im Sommer, wenn die Kühe weiden, war es noch zu beherrschen, aber durchschnittlich hatte jährliche dennoch 30 bis 40 Prozent der Kühe klinischen Zeichen. Vor allem die Färsen hatten Schwierigkeiten, wenn sie an die Milchkühe zukommen sind"

 

Schuiling wurde häufig mit der Behandlung von Kühen besetzt. Ein Verband hier, ein bisschen Formalin da. Die Liegeboxen sind mit gehäckselt Stroh eingestreut. Zusammen mit Kot bildet das ein Kruste an den Klauen und unterhalb dieser Kruste kann Mortellaro sehr gut entwickeln weil die Erreger (anaerobe Bakterien) ohne Sauerstoff leben und vermehren.

Da Stroh zusätzliche organische Substanz im Mist bietet, will Schuiling das gerne im Stall behalten. Er suchte alternative Lösungen für das Problem Mortellaro. Schließlich wurde es aber doch die JetWash. "Es dauerte anderthalb Jahre, bevor ich den Schritt gemacht habe. Ein JetWash kostet ziemlich viel. Und am Anfang hatte ich auch noch meine Zweifel, aber nach einem Monat waren die Klauen richtig sauber“ erzählt er. “Die Mortellaro hat sich ganz stark abgenommen. Echte Problemkühe wird man nie Los werden, aber bei die Färsen sehe ich sehr wenig- oder keine neuen Fälle. Hoffentlich kann ich schließlich ganz ohne Formaldehyd "

Die Kühe gehen Täglich nach dem Melken durch den Wasserstrahlen. In der JetWash ist eine Gummimatte, darauf laufen die Kühe angenehm und fühlen sich nicht unheimlich. Einmal in der Woche wird automatisch für zwei Melkzeiten Formalin hinzugefügt. Schuiling schätzt, dass die Zahl der Fälle Mortellaro das vergangene Jahr, mehr als die Hälfte reduziert ist, bis auf 10 - 15 Prozent der Kühe.

"Es kostet einiges aber die JetWash geht nicht wieder raus!", sagt Schuiling. "Es funktioniert viel einfacher als Klauenbäder. Vorher hat es uns nie gelungen nach 100 Kühe das Wasser im Bad zu wechseln. Hiermit hat man kaum noch Arbeit. Wartung gibt es wenig und es ist auch besser für die eigene Gesundheit, weil ich nicht mehr Formalin zu Mischen brauch.  Das Wasserverbrauch scheint nicht so ein Thema zu sein, Ich schätze vielleicht 10 Kubikmeter jährlich“. "Und ich brauche nicht mehr jedes Mal Individuelle Tiere zu behandeln, das hat mir immer so frustriert". "Jetzt scheint es so dass wir langsam ohne diese Probleme arbeiten können". 

 


Copyright 2010 Dairy Solutions    --    Prikwei 32    --    8495NG Aldeboarn    --    The Netherlands    --    info@dairysolutions.nl